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In Innsbruck Zukunftsthemen diskutiert
Beim 24. Treffen der Euregio-Kammern (Trient, Bozen, Tirol) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern standen gestern in Innsbruck zentrale Zukunftsthemen wie Quantenforschung, Fachkräfte, alternative Streitbeilegung, die Reform des österreichischen Kammerwesens sowie ein Update zur Brennerachse im Mittelpunkt.
Die Spitzen der Handelskammern von Bozen und Trient, der Wirtschaftskammer Tirol sowie der IHK für München und Oberbayern trafen sich gestern in Innsbruck zum 24. Treffen der Euregio-Kammern. Ziel des regelmäßigen Austauschs ist es, die Entwicklung in den einzelnen Regionen zu diskutieren, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften einen Einblick in den aktuellen Stand der Quantenforschung in Innsbruck sowie in das regionale Ökosystem, das sich in diesem Bereich entwickelt hat.
Im Anschluss fand in der Tiroler Wirtschaftskammer die Arbeitssitzung statt. Dabei gaben die beteiligten Kammern einen umfassenden Überblick über die aktuelle Konjunkturlage in den einzelnen Regionen und tauschten sich ausführlich über Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte aus, insbesondere über bestehende und geplante Welcome Services. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Modelle der alternativen Streitbeilegung (ADR) vorgestellt und deren Wirksamkeit im Vergleich erörtert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war der aktuelle Stand der Reform des österreichischen Wirtschaftskammerwesens am Beispiel Tirol. Ebenso wurde der Fortschritt zentraler Infrastrukturprojekte entlang der Brennerachse bewertet, da diese für die wirtschaftliche Entwicklung der Euregio von großer Bedeutung sind. Abschließend wurde beschlossen, dass die IHK Augsburg künftig als Gast an den Treffen der Handels- und Wirtschaftskammern entlang der Brennerachse teilnehmen kann.
„Uns Industrie-, Wirtschafts- und Handelskammern entlang der Brennerachse beschäftigen oft dieselben Themen. Gerade der regelmäßige Austausch ermöglicht es uns, gemeinsame Herausforderungen offen zu diskutieren, voneinander zu lernen und grenzüberschreitende Lösungen voranzutreiben“, betonten die Spitzen der Handels- und Wirtschaftskammern entlang der Brennerachse beim Treffen gemeinsam.
Im Bild von links nach rechts: Maria Cristina Giovannini, Vizepräsidentin der Handelskammer Trient; Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen; Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK München und Oberbayern; Barbara Thaler, Präsidentin der Wirtschaftskammer Tirol sowie Andrea De Zordo, Präsident der Handelskammer Trient.





